Das "ungarische Gewürz"- wie das Paprikapulver genannt wird - erlangte im 19. Jahrhundert internationale Beachtung. Der Eingang der Gewürzpaprika in der französischen Küche und damit in der "Haute Cuisine" ist auf den Koch Auguste Escoffier zurückzuführen. Er ließ das Paprikapulver 1879 über den befreundeten ungarischen Koch Karoly Gundel aus Szeged (Ungarn) nach Monte Carlo kommen.
Zwei klassische Gerichte der ungarischen und österreichischen (pannonischen) Küche sind das Paprikahendl (Paprikahuhn) und das Gulasch.
Tipp: Paprika nicht bei starker Hitze kochen, sonst wird er bitter.
Kann gut kombiniert werden mit: Schwarzem Pfeffer, Chili, Muskat, Kümmel, Lorbeer, Senfsaat, Kurkuma und Knoblauch.